Archiv für März 2010
Abbuchung
- Anrufer: Ich möchte die Software nur zeitweise verwenden.
- Ich: Dann rate ich Ihnen zur Monatsversion.
- Anrufer: Wie lange läuft die?
- Ich: Einen Monat.
- Anrufer: Und danach? Ich will um ihretwillen hoffen, dass da nicht einfach so abgebucht wird.
- Ich: Nachdem der Monat vorbei ist, deaktiviert sich die Software und es passiert nichts weiter.
- Anrufer: Und wenn ich es wieder nutzen will?
- Ich: Dann kaufen Sie sich einfach eine neue Lizenz, entweder für einen Monat, für 3, 6 9 oder gleich 12.
- Anrufer: Da wird dann aber abgebucht. Wusste ich es doch.
- Ich: Nein, Sie zahlen die Laufzeit einmal komplett, es wird nichts abgebucht.
- Anrufer: Und das soll ich glauben?
- Ich: Ja sicher, wir sind doch keine Räuber. Sie können ja auch eine Bestellung platzieren und nicht Bankabbuchung nutzen, sondern überweisen vorab, oder via PayPal.
- Anrufer: Das ist dann ohne Abbuchung? Und wie ist das dann mit der länger laufenden Lizenzen, da muss ich doch abbuchen lassen?
- Ich: Nein, Sie zahlen die Laufzeit einmalig vorab.
- Anrufer: Und wie bekommen Sie ihr Geld, wenn Sie nicht abbuchen? Sie versuchen mich doch zu bescheißen.
- Ich: Nein, Sie kaufen ein Produkt das x Monate läuft, der Preis ist entsprechende hoch gerechnet und muss einmalig von Ihnen bezahlt werden.
- Anrufer: Keine Abbuchung?
- Ich: Keine Abbuchung! Je nach Zahlungsmöglichkeit, die Sie selbst auswählen können.
- Anrufer: Na gut. Ich kaufe dann die 12 Monatslizenz. Aber wehe sie buchen mir was ab.
#argh // einseinself#

Reflex
- Er: Sie hatten doch vor kurzem ein Sonderangebot für ihr Produkt XYZ?
- Ich: Stimmt, das hatten wir vergangene Woche.
- Er: Ich weiß, das habe ich mir ja deswegen gekauft.
- Ich: Vielen Dank. Haben Sie eine Frage zum Produkt?
- Er: Ja natürlich, deswegen rufe ich ja an.
- Ich: Was kann ich für Sie tun?
- Er: Mir erklären, was ich damit machen kann.
- Ich: Äh, Sie wissen was Sie gekauft haben, oder besser wozu das Produkt dient?
- Er: Nein.
- Ich: Warum haben Sie es dann gekauft, wenn Sie nicht wissen was es ist?
- Er: Es war günstig und ich brauchte was um meine Bilder zu bearbeiten.
- Ich: Das Produkt kann leider keine Bilder bearbeiten, sondern …. Funktionsbeschreibung…. . Deswegen heißt es auch so wie es heißt und deswegen wird auch auf unserer WebSeite das Produkt in seinen Funktionen so wie geschildert beschrieben.
- Er: Es halt war so schön billig und da dachte ich, ich kaufe es.
- Ich: Aber Sie müssen sich doch darüber im Klaren sein, was Sie benötigen und kaufen dann das passende Produkt. Oden kaufen Sie auch Teebeutel, wenn Sie Kaffee wollen?
- Er: Das ist ein blöder Vergleich. natürlich nicht, das steht ja drauf.
- Ich: Auf der WebSeite und im Newsletter wird das Produkt auch beschrieben.
- Er: Das ist doch was völlig anderes.
#argh // einseinself#

wie man es macht
Der Anrufer ist sicher einer der netteren Sorte, aber dennoch nicht in der Lage telefonische Hilfen, die man versuch ihm angedeihen zu lassen, aufzunehmen und umzusetzen. Es hapert an den einfachsten Kenntnissen im Umgang mit dem PC und ich verzweifle deswegen so ganz langsam. Er bekommt es mit und entschuldigt sich, das rechne ich ihm hoch an. Ausnahmsweise biete ich also eine Remotesitzung an und ich klinke mich auf seinem PC ein. Ausnahmsweise deswegen, weil das Fummeln am fremden PC per Remote aus bestimmten Gründen bei uns nicht erwünscht ist. Nach weiteren 10 Minuten und ihn ständig am Telefon habend, konnte ich seine selbst verursachte missliche Situation endlich lösen. Er bedankt sich sparsam mit der Ergänzung, dass er es nur schade fände, dass es so lange gedauert habe.
Schade, ich hatte ihn fast gemocht.